Was ist Stuhlinkontinenz?
Schätzungsweise fünf Prozent der Deutschen leiden an Stuhlinkontinenz, medizinisch anorektale Inkontinenz genannt. Die Betroffenen können den Vorgang der Defäkation, der Stuhlausscheidung, nicht mehr vollständig bewusst steuern. Aus diesem Grund kommt es zum ungewollten Abgang von Stuhl.
Die Krankheit kann unterschiedliche Ursachen haben. Eine Schwäche von Schließmuskel und Beckenbodenmuskulatur ist besonders bei älteren Menschen häufiger Auslöser.
UNSER EXPERTE: Privatdozent Dr. med. Michael Probst, Arzt für Visceralchirurgie
Viele Betroffene schämen sich, den Arzt auf ihr Problem anzusprechen – ein Fehler, denn es gibt wirksame Therapien. Zusätzliche Unterstützung bieten Inkontinenz-Produkte aus der Apotheke wie spezielle Unterlagen für das Bett, Einlagen oder Windeln.
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22.10.2008, aktualisiert am 20.01.2011
Bildnachweis: W&B/Privat, W&B/Martina Ibelherr
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